Samstags um 11 am 12. November 2022: Edmund Schimeta
Anhand von Artikeln aus dem Zeitungsarchiv des Museums Tegernseer Tal sowie historischen Photographien wird Museumsleiter Edmund Schimeta das Leben in Tegernsee vor hundert Jahren beleuchten. Was die Menschen damals bewegte, ihre Sorgen und Nöte, das Vereinsleben jener Zeit, aber auch Humorvolles wird dabei zur Sprache kommen.
Die Veranstaltung des Altertums-Gauvereins Tegernsee, die vom Duo Hornsteiner/Halmbacher musikalisch umrahmt wird, findet am Samstag, den 12. November, um 11 Uhr im Museum Tegernseer Tal (alter Pfarrhof) statt. Vereinsmitglieder haben freien Eintritt.
Zwei Sommer standen im Zeichen unseres „Brandner-Kasper-Schwerpunktes“. Zum Abschluss der Sonderausstellung gibt es noch mehrere Gelegenheiten zu einem Besuch im Museum. Die Museumssaison wurde bis 9. Oktober verlängert!
Wie gewohnt beteiligt sich das Museum Tegernseer Tal an der Gestaltung der →Tegernseer Woche, die heuer von 22. September bis 3. Oktober, am Programm steht. Mehrere Veranstaltungen finden innerhalb dieser zehn Tage zum Thema Brauchtum und Kultur im Tegernseer Tal dort statt.
Das →Programm der Tegernseer Woche erhalten Sie in allen Tourist-Informationen im Tegernseer Tal, Karten sind in der Tourist-Information Tegernsee sowie online über München-Ticket erhältlich.
Spezialführung
Zur Eröffnung der heurigen Museumssaison hat das Museum Tegernseer Tal seine Präsentation zum königlich-bayerischen Hofmaler Joseph Stieler (1781-1858), der in Tegernsee ein Sommerhaus besaß, neu gestaltet. Anlass dafür war eine sensationelle Neuerwerbung: Von Nachkommen des Künstlers erhielt das Museum als Leihgabe eine bisher unbekannte Originalzeichnung Stielers. Sie zeigt den mit Blüten geschmückten Kopf einer schönen Frau, seiner eigenen zweiten Ehefrau Josephine, die er 1833/34 in Lebensgröße als Braut verewigte. Diese Vorstudie hängt nun gleich neben dem Selbstporträt des Gemahls, ebenfalls einer Leihgabe aus Familienbesitz.
Neu zu sehen ist auch eine weitere Schönheit mit Bezug zum Tegernseer Tal: 1827 malte Stieler im Auftrag König Ludwigs I. die junge Münchnerin Maximiliane Borzaga. Sie war eine der „Schönsten des schönen Geschlechts“, die der König in seiner „Schönheiten-Galerie“ versammeln wollte. Im Jahr darauf heiratete sie Dr. Karl Philipp Krämer, der als praktischer Arzt in München und als königlicher Badearzt in Wildbad Kreuth tätig war. Die 36 Porträts, die Stieler für diese heute in Schloss Nymphenburg ausgestellte Galerie schuf, wurden so populär, dass man sie immer wieder und in verschiedenen Techniken vervielfältigte. Das Tegernseer Museum kann einen Stahlstich aus der „Kunstanstalt Piloty & Loehle“ von 1858 zeigen.
Diese und weitere Werke von und nach Stieler aus dem Depot und aus Privatbesitz stellt Kirchenhistoriker Dr. Roland Götz bei einer einmaligen Spezialführung vor.
Sie beginnt am Sonntag, den 19. Juni 2022, um 17.00 Uhr.
Die Teilnahmegebühr beträgt 5,- €. Voranmeldung unter 0174/9919998 (Birgit Halmbacher).
Museen, Galerien und Ateliers laden ein
Drei illuminierte Museen sowie teilnehmende Galerien und Künstlerateliers öffnen am 13.05 und 14.05.22 ihre Türen von 16.00 bis 22.00 Uhr und laden Besucher zur Begegnung mit der Kunst und Kultur des Tegernseer Tals ein.
Den Grundstein für Kunst und Kultur legte das mittelalterliche Kloster am Tegernsee. Nach der Säkularisation kamen mit den Wittelsbachern zahlreiche Künstler an den Tegernsee und auch heute ist die Region von Kunst und Kultur geprägt. Diese Vielfalt soll nun jedes Jahr mit einer zweitägigen Langen Nacht der Kunst einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.
Das Olaf Gulbransson Museum Tegernsee, eine Zweigstelle der Münchener Pinakotheken, zeigt neben der Dauerausstellung des künstlerischen Erbes des norwegischen Malers und Simplicissimus-Zeichners Olaf Gulbransson immer wieder interessante Sonderausstellungen.
Das Museum Tegernseer Tal bietet den Besuchern Kultur und Geschichte des Tegernseer Tals vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Zeugnisse des bäuerlichen Lebens und das traditionelle Handwerk.
Jagerhaus Gmund, Museum und Kulturhaus. In den Galerieräumen finden wechselnde Ausstellungen, Vorträge und Konzerte - und zur Langen Nacht der Kunst die "gmundart" - statt.
Zum 150. Erscheinen der Originalfassung widmete das Museum Tegernseer Tal seine letztjährige Sonderausstellung dieser in Bayern und dem Alpenraum so bekannt wie beliebten Geschichte, um den lebensfrohen Kasper Brandner, der in Tegernsee am Alpbach wohnt und der auch nicht davor zurückschreckt, mit dem Boanlkramer um ein paar weitere Jahre zu karteln.
In unvergleichlicher Art, gerade so, wie es Franz von Kobell sich erdacht hat, liest Beni Eisenburg am Sonntag, 8. Mai, um 18.00 Uhr im Barocksaal des Gymnasiums Tegernsee diesen Klassiker. Begleitet wird er an diesem Abend von Edi Schimeta, dem Leiter des Museums, den Oberacher Sängern, der Saitenmusik Höß-Hornsteiner-Halmbacher, der Gmunder Kaffeehausmusi und dem Seer Dreigesang.
Die Veranstaltung geht zugunsten des Museums Tegernseer Tal, das nach zwei Corona bedingt ruhigen Jahren ab 15. Mai wieder für Besucher geöffnet ist. Karten für die Lesung zum Preis von 13,- EUR (inkl. System-Gebühr) sind in allen Tourist-Infos am See und bei München-Ticket erhältlich.
Der Internationale Museumstag, 15. Mai, lädt alljährlich zu einem Besuch in die Museen. Im Museum Tegernseer Tal startet damit die diesjährige Museumsaison.
Als Auftakt findet bereits am Freitag, 13. und Samstag, 14. Mai die „Lange Nacht der Kunst“ in Museen und Galerien im gesamten Tal statt. Mit freiem Eintritt an diesem Wochenende sind alle Einheimische und Gäste eingeladen, sich von der Vielfalt des kulturellen Schaffens in unserer Region überraschen zu lassen.
Die Sonderausstellung „Im bayerischen Paradies – ‚D‘ G’schicht von‘ Brandner-Kasper‘“ wurde verlängert. Aus Anlass des 140. Todestages seines Schöpfers Franz von Kobell will das Museum noch einmal an ihn erinnern. Das im Vorjahr geplante Rahmenprogramm konnte aufgrund der Beschränkungen nicht angeboten werden. Nun hoffen die Museumsverantwortlichen auf reges Interesse. Genaueres dazu findet man auf den Internet-Seiten des Museums www.museumtegernseertal.de und in der Tagespresse.
Ein zusätzliches Zuckerl für Besucher 2022 – jeden Donnerstag um 11.00 Uhr wird eine Führung durch die Dauerausstellung angeboten.
Willkommen in der neuen Museumssaison – wir freuen uns auf Ihren Besuch!
| Mittwoch - Samstag | 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr |
| Sonntag | 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr |
Führungen nach telefonischer Voranmeldung sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich, Tel: 08022 – 4862 (E. Schimeta)
Das bayerische Paradies siedelt Franz von Kobell in seiner Originalfassung der „G’schicht‘ vom‘ Brandner-Kasper“ nicht ohne Grund im Tegernseer Tal an. Seine kleine Erzählung, in der der lebenslustige Kasper den Boandlkramer beim Kartln mit Kerschgeist betrügt, spielt mit dem bayerischen Jenseitsvorstellungen. Der vielfach begabte Mineraloge Kobell hat ein Werk geschaffen, das bis heute zu Neuinterpretationen anregt – ihm und seinen Schöpfungen wird mit viel Phantasie in der Sonderausstellung des Museums Tegernseer Tal gedacht. So können sich auch gegenwärtige Besucher in diesem Paradies wohlfühlen – und sei es nur für eine kurze Auszeit in der Ausstellung.
Eröffnung: 19. Juni 2021 ab 10:00 Uhr
Aufgrund der aktuellen Situation wird es zur Eröffnung nicht wie gewohnt eine offizielle Führung durch die Sonderausstellung geben. Eine Einführung bringt Dr. Roland Götz am Vorplatz des Museums. Danach können Sie individuell die Ausstellung und die Räume des Museums besuchen. Falls es zu Wartezeiten beim Einlass kommt, ersuchen wir bereits jetzt um Verständnis. Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrem Besuch die allgemeinen Hygienevorschriften.
Die Sonderausstellung ist im Anschluss an die Eröffnung zu den regulären Öffnungszeiten des Museums zu sehen. Diese sind:
| Mittwoch - Samstag | 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr |
| Sonntag | 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr |
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Museum Tegernseer Tal!