Über die Einweihung des Erweiterungsbaus am 18. September 2011 Anbau an das Museum Tegernseer Tal fast fertig
Dem Vorsitzenden des Altertumsgauvereins Tegernsee, Hans-Herbert Perlinger, war es am Sonntag, den 18.09.2011 eine große Freude, etwa 60 Gäste zur Einweihung des Erweiterungsbaus für das Museum Tegernseer Tal willkommen zu heißen. Die Bürgermeister aus Tegernsee, Rottach-Egern und Kreuth, Vertreter der an der Baumaßnahme unmittelbar beteiligten Handwerksbetriebe, viele der großherzigen Spender und Förderer und nicht zuletzt Mitarbeiter des Vereins waren zu dem kurzen Festakt gekommen. Erleichterung prägte die Stimmungslage des Vorsitzenden, als er die ehrenvolle Aufgabe vornahm, "Danke" zu sagen: Dank an die vielen Personen, die zur erfolgreichen Vollendung dieses Bauprojektes beigetragen haben – auch wenn noch nicht alles fertig ist. Sein Dank galt jenen, die den „Traum“ von einer Erweiterung des Museums zur „Realität“ werden ließen: an vorderster Stelle der Stadt Tegernsee, die für den nötigen Grundstücksstreifen zum Anbau an das bestehende Museum sorgte, ferner dem Architekturbüro Lorenz Strohschneider sen. und jun., das den Bauplan zeichnete, sich um alle behördlichen – nicht immer einfachen - Genehmigungen kümmerte und mit vollem Einsatz den Baufortschritt begleitete – kostenlos, ehrenhalber. Das Statikbüro Anton Staudacher berechnete – kostenfrei – die Standfestigkeit und Sicherheit der Ausbaumaßnahme und Lob bekam nicht zuletzt die Vorstandschaft und der Ausschuss des Altertumsgauvereins, die den Mut hatten, das Projekt anzugehen – ohne letztlich Klarheit über eine sichere Finanzierung zu haben. Und so gebührte ein stattlicher Dank besonders denjenigen Institutionen und Förderern, die das Vorhaben erst mit ihren Mitteln in die Tat umsetzen ließen: an gewichtigster Stelle der Hubertus-Altgelt-Stiftung, die die maßgeblichste Summe zum Bau dieser Erweiterung bereitstellte, gefolgt von der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, die mit einem ansehnlichen Betrag und breitem Entgegenkommen die Finanzierung abzusichern half. Besonderer Dank ging darüber hinaus an die Dr.-Oscar-Troplowitz-Stiftung, die Raiffeisenbank Gmund-Tegernsee, das E-Werk Tegernsee, sowie an viele weitere Förderer, ohne deren Spendenbereitschaft dieser Erweiterungsbau in dieser Form nicht hätte durchgeführt werden können. Gedankt wurde auch den Handwerksbetrieben: Sie hatten nicht nur vorzügliche Arbeit geleistet, hatten Zahlungsaufschub gewährt, wenn gerade ein finanzieller Engpass eingetreten war, hatten mehrfach Material preisgünstig oder sogar kostenlos bereitgestellt, und teilweise umfangreiche, aufwändige Arbeitsleistungen gespendet. Eine besonders wertvolle – vor allem beratende, aber auch finanz- und tatkräftige - Unterstützung erfuhr zudem der Verein von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern. Nach Klängen des Trios Höß-Halmbacher, die den Festakt umrahmten, erbaten Dekan Walter Waldschütz und sein evangelischer Kollege Dr. Michael Weber Gottes Segen für das Haus und für die darin stattfindenden Veranstaltungen. Zuvor hatte schon Dr. Roland Götz beispielhaft Einsatzmöglichkeiten des Anbaus aufgezeigt: von Sonderausstellungen über Konzerte bis hin zu Vorträgen insbesondere auch mit multimedialer Unterstützung. Thomas Morus hat einmal gesagt: "Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme". Dieser neue Raum bietet nun günstige Voraussetzungen für diesen Auftrag; er ist Verpflichtung für alle Museums-Dienstleistenden, die Flamme weiterzugeben, die traditionsreiche Geschichte und die achtbaren Leistungen unserer unmittelbaren Heimat lebendig werden zu lassen, jetzt und in der Zukunft. Der Altertumsgauverein Tegernsee bedankt sich herzlich bei seinen Förderern
Der Altertumsgauverein Tegernsee bedankt sich ebenso herzlich bei den Handwerksbetrieben, die dem Verein in vielen Belangen sehr entgegengekommen sind:
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